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Altigweg in Mannheim offiziell eröffnet

Die "Ganz eigenen Söhne Mannheims" wurden nun geehrt

Der Name Altig ist in Deutschland untrennbar mit dem Radsport verbunden. In den 50er - und 60er Jahren holten die Brüder Rudi und Willi Altig zahllose Meistertitel und beeindruckten ihre Konkurrenten sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße, im Amateur- und Profilager.

Bis heute lebt und wirkt Willi, der ältere des erfolgreichen Bruderpaares, in Mannheim. Sein Bruder Rudi verstarb letztes Jahr. Nun wurden den beiden eine besondere Ehre zuteil: Direkt an der Mannheimer Radrennbahn des RRC Endspurt 1924 e.V, die den Namen „Rudi & Willi Altig Radstadion“ trägt, wurde  der „Altigweg“ offiziell eröffnet.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz weihte in Anwesenheit des ehemaligen Bürgermeisters Gerhard Widder und vielen Politikern und Sportfreunden den neuen Altigweg ein. Er lobte das Engagement der Brüder und hob die vielen sportlichen Erfolge hervor. Zusammen mit ihrem, ebenfalls anwesenden, 97jährigen Mentor Karl Ziegler seien sie das „magische Dreieck des Mannheimer Radsports“ gewesen.

Ralf-Peter Fackel, 2. Vorsitzender des RRC, betonte, dass die beiden bodenständigen Mannheimer auch zur Völkerverständigung beigetragen haben. Vielleicht waren sie die ersten Deutschen, die so kurz nach dem Krieg in Frankreich Fans und Bewunderer hatten. Eben „ganz eigene Söhne Mannheims“.

Willi Altig, im Januar 82 geworden und immer noch topfit, nahm die Ehrung und das viele Lob sichtlich gerührt hin. Ihn freute es, dass er den Weg mit dem alten Weggefährten und Freund Karl Ziegler und seiner Frau Hilla beschreiten konnte.